Wir betreuen Menschen auf der Grundlage des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).
Zur Zeit werden in Deutschland ca. 1.200.000 Menschen betreut.
Wir alle können in die Lage kommen, aufgrund eines Unfalls, einer Erkrankung oder im Alter Hilfe von einem Betreuer in Anspruch nehmen zu müssen.


Voraussetzung für die Anordnung einer Betreuung ist das Vorliegen einer

psychischen Krankheit
oder einer geistigen ,
seelischen
oder körperlichen Behinderung,


sofern diese dazu führt, dass der betroffene Mensch seine Angelegenheiten nicht besorgen kann.
Das Verfahren zur Betreuerbestellung kann durch einen Antrag des Betroffenen oder von Amts wegen ein- geleitet werden. D.h., jedermann kann beim örtlichen Vormundschaftsgericht die Einleitung eines solchen Verfahrens anregen.


Bei der Sachverhaltsermittlung hat das Gericht die Wünsche der betroffenen Person bezüglich der Person des Betreuers grundsätzlich zu beachten.
Wurde eine Betreuungsverfügung erteilt, muss diese vom Vormundschaftsgericht und vom Betreuer beachtet werden. Das Gericht prüft eingehend, in welchen Aufgabenkreisen der Betroffene eines Betreuers bedarf und bestimmt diese Aufgabenkreise. Diese können z.B. sein:

Gesundheitssorge
Wohnungsangelegenheiten
Aufenthaltsbestimmung
Regelung der Heimunterbringung
Vertretung gegenüber Behörden
Vermögenssorge Wir wirken beratend, unterstützend und vertretend.



Dabei haben wir es uns zur Prämisse gemacht, unsere MandantInnen nach deren Möglichkeiten weitgehend in die sie betreffenden Entscheidungsprozesse einzubinden und deren Wünsche und Vorstellungen individuell zu berücksichtigen.